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Der Saarkohlenwald: Der Bergbau, das Eisen- und Glashüttenwesen,
die Alaunindustrie und andere Branchen haben im Laufe Ihres Werdens
und Seins ihre jeweiligen Spuren in der Landschaft hinterlassen.
Deutlich und begreifbar wird hierbei: Landschaft ist ein Spiegel
gesellschaftlicher Prozesse und gesellschaftlichen Wandels.
Die historische Entwicklung hat im Saarkohlenwald eine komplexe,
mehrdimensionale Landschaft hinterlassen, in der sich die Relikte
unterschiedlichster Nutzungsepochen überlagern. Diese mehr
oder minder persistenten Strukturen und Objekte machen die Landschaftsgeschichte
bis heute ablesbar, wobei sich ihre ökonomischen, sozialen
und räumlichen Zusammenhänge weitgehend verloren haben.
Die Industrie hat einen Industrieraum im Grünen
entstehen lassen, der sich nunmehr in einen wieder zunehmend grüner
werdenden Altindustrieraum verwandelt hat. Diese sich wandelnde
Kulturlandschaft des Saarkohlenwaldes mit ihren überraschenden
Landschaftsbildern ist von vielfältiger und faszinierender
Gestalt.
Evangelische Akademie und Industriekultur Saar hatten eingeladen,
die Wiege des Saarbergbaus mit dem Fotoapparat zu entdecken
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ein ganzes Jahr lang, zu allen Jahreszeiten.
Ergebnisse dieser Entdeckungsreise werden nun präsentiert in
der Ausstellung:
Saarkohlenwald-Bilder einer Landschaft
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